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Südwind Obersteiermark

Allgemein

Dachstein
  • 30.9.2000, Anm.: Christian Hynek,
    (Rückflug von West noch Ost, der Dachstein unter Kammniveau zugestaut) am 30. September 2000 sind wir nach einer Jubelmeldung von Karl Rabeder, in den Nordteil vom Dachstein in die Rotorlinie eingeflogen und haben dort sehr gutes Steigen (Vario war kurzzeitig auf vollausschlag!) vorgefunden.

  • 26.2.1999, Anm.: Christian Hynek,
    Von Osten her, wenn der Wind unter ca. 190Grad nicht unter Handkante auf die Südwand fliegen. Dort dürfte ein blöder Rotor stehen!

    26.2.1999, Christian Schicker, 27.April.1998, 1030km JoJo, Flugsportzeitung
    ....Beim Anflug der Scheichenspitze in 2200mNN kommt mir sehr tief ein Fliegerkollege entgegen, das heißt, daß wieder einmal ein Rotor beim Einfliegen in die Dachsteinsüdwand Fallen produziert. Ich konnte rechtzeitig aus der Südwand ausfliegen und versuchte an der Ostseite der Scheichenspitze einen halben Meter zu zentrieren, um die erforderliche Höhe für den Einflug in die Südwand zu erreichen. Mit 2600mNN versuchte ich es nochmals, und die DG war in kürzester Zeit auf über 3000mNN......
    (Anm.der I-Redaktion: Wind 160-190 Grad, an diesem Tag mußte Herbert Pirker in die Südwand-Falle geraten, in Radstadt außenlanden und Roland Glassner und eine Innsbrucker mußten im fast Gesellschaft leisten!!!) 26.2.1999, Herbert Pirker, 29.August.1992, 846km JoJo,
    ....Der Südwind hatte eine zu südwestliche Komponente....
    ....Im Funk höre ich von einem zweiten Segler, daß der Hangwind am Grimming mit etwa 1m/sec trägt. Ich fliege weiter und überquere den Stausee mit einigen 100m Höhe. Dennoch halte ich mich nicht zu lange auf und gleite vorsichtig weiter, ziehe ca. 200m unterhalb der Scheuchenspitze und 200m unter dem Gutenstein Haus vorbei zur Dachstein Südwand. Der Wind ist wahrlich sehr schwach, aber dennoch, es geht. Vom Fuße der Südwand, wo der Schotterkegel aufhört, neben der Dachsteinseilbahn, trägt es nun wieder mit 2 bis 3 m/sec im Hangwind (oder ist an diesem letzten heißen Tag im August noch etwas Hangthermik dabei?), steige in Achtern nach oben über den Grat hinaus. Einige Kreise mit starker Versetzung nach Norden lassen mich die herrliche Gletscherwelt besser überblicken. Ich schaue, ob es wirklich stimmt, daß durch die Umweltverschmutzung die Gletscher rußgeschwärzt sind und zu meiner Besorgnis muß ich feststellen, daß dies wirklich zutrifft....
    ....Das Vorfliegen zur Bischofsmütze bedeutet relativ tief um den Berg herumzufliegen, nach Norden zum Berggrat, der die Bischofsmütze mit der Dachsteinsüdwand verbindet. Hier wird der Wind, ähnlich einer Düse über den niedrigeren Grat hinübergedrückt. Der Höhe nach müßte ich unter normalen Umständen in Filzmoos landen, aber bei jeder Rippe gibt es einige Schübe von unten, die mich sukzessive über die ursprünglich mächtig erscheinenden Querrippen heben, und schließlich mit 5 m/sec kann ich in die Südwand einfliegen....


Kammspitz
  • 26.2.1999, Anm.: Christian Hynek,
    Zur Route zwischen Grimming und Hochkönig kann man nur auf die geraden Linien am Bild verweisen. Es wurde dabei sicher nicht sehr langsam geflogen!


Grimming
  • 30.9.2000, Anm.: Christian Hynek,
    Hinter dem Grimming und der Staubewölkung konnten wir von Westen her kommend ein brauchbare Welle mit 2 - 3 m/s finden.

  • 26.2.1999, Anm.: Christian Hynek,
    Der Grat vom Gipfel zum Stausee (Westseite) war für mich immer ein sicherer Punkt. Auch tief vom Schotterkegel weg!


Hauptkamm
  • 30.9.2000, Anm.: Christian Hynek,
    vor der Staubewölkung am Hauptkamm bildet sich eine Rotorlinie. Unser (LH) Hauptproblem beim erfliegen dieser Linie war die geringe Operationshöhe von 2800m bis 3500m, die wahrscheinlich durch den eher schwachen Wind hervorgerufen wurde. Der schwache Wind hat aber auch mehr Fluchtmöglichkeiten offen gelassen. Man muß aber trotzdem sehr viel Augenmerk auf die Fluchtmöglichkeiten richten und senkt damit natürlich die Schnittgeschwindigkeit.